Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

1. Januar 2026
von JvHS
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Eine Zeitreise durch die Geschichte mittels der Leica-Fotografie 1914-2025 – 111 Jahre Leica im Fokus: Das Leben

Leica IIIf Technik aus 1952 und eines der letzten Schraub-Anschluss-Gehäuse.

Im ablaufenden Jahr 2025 feierte das Unternehmen Leica Camera AG den Beginn ihres 100 Jahre dauernden Erfolges seit der 1925 produzierten Leica I, der ersten seriengefertigten Kleinbildkamera der Welt! Die Leica III f und die Leica III g sind die letzten Leicas mit Schraubgewinde. (Die jeweils mit weniger Ausstattungsmerkmale verbundenen Version II und I f respektive IIg und Ig sind dabei eingeschlossen!)  Übersicht: Schraubleicas

Foto (c) JWB / JvHS (Leica Schraubmodell IIIf mit Summaron /Lago Laprello)/Herbst 2011)

Innovationen führten jeweils zu neuen Erfolgen. 1954 wurde mit der M3 der Bajonett-Anschluss eingeführt, welcher einen schnelleren Objektiv-Wechsel ermöglichte. Zum technologischen Fortschritt dieser M-Modellreihe gehörte auch die Einführung eines integrierten Messsuchers, der mittels wechselnder Rahmen im Sucher die vom jeweiligen Objektiv erfassten Bereiche kennzeichnete. Die M6 ist die letzte analoge Mess-Sucherkamera (Kleinbildfilm), bei der manuell die Belichtungsparameter (Blende/Zeiten) eingestellt werden müssen, die auch bis heute – in einer neuen Auflage – produziert wird. Die nachfolgende analoge M7 belichtete mit einer elektronischen Automatik. Übersicht: M-Bajonett – Varianten

Das System der Spiegelreflexkameras boten die Leitz-Werke deutlich später an als die Konkurrenz. Die Eigenlösungen aus Leicaflex (ohne TTL-Lichtmessung 1964) und die Weiterentwicklungen der Leicaflex SL 1968 und Leicaflex SL2 1974 mit Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), jedoch komplett mit mechanischem Aufbau waren exzellente Produkte der feinmechanischen Kompetenz.

(c) Foto JWB/JvHS Wellen Lago (Leicaflex SL2)

(c) Foto JWB/JvHS Eisschollen / Lago (Leicaflex SL2)

Die technischen Entwicklungen der Leica-Modelle sind der eine Teil der Geschichte, gleichzeitig ermöglichten die Leica-Kameras (von den Schraubmodellen bis zur heutigen digitalen Fotografie) jeweils auch den Aufstieg der Printmedien durch immer bessere Kameras. Berühmte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Ara Güler oder Joel Meyerowitz,  die ihre Leica-Schraubgewinde-Kameras  nutzten,  um neue Sehweisen einzuführen und Fotos machten, die als Ikonen des Zeitgeistes schon in den dreißiger und vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts galten.

Das setzte sich in den Nachkriegszeiten fort mit Fotografinnen und Fotografen wie Barbara Klemm oder Thomas Hoepker, die mit ihren Leicas (von den M-Modellen bis zu den Leicaflex-Modellen) Reportagen über den Vietnamkrieg produzierten, sowie über Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg berichteten und mit eindrucksvollen Fotos ihre Artikel ergänzten. Weitere Themen wie die aufkommenden Proteste gegen die Atommüll-Fahrten durch Deutschland dokumentierten die zeitgeistigen Veränderungen in der Gesellschaft. Portraits mit der Leica zu machen über außergewöhnliche Menschen wie Muhammad Ali als überragenden Boxer Mitte der 1960er Jahre ermöglichten besondere Bilder, ebenso wie die Fotos über die Freilassung von Nelson Mandela oder vom gewaltlosen Widerstand gegen Unterdrückung und Armut als Bestandteil der Befreiungsanstrengungen von Erzbischof Desmond Tuto in Südafrika gegen das Apartheit-System.

Leicas der M-Modell von der Leica M4 bis zur Leica M6 waren zuverlässige Arbeitsmittel. Sie begleiteten die Arbeit der Fotografen, die in den 1960er, -70er und -80er Jahre die Pop-Kultur von Andy Warhol oder Keith Haring fotografisch festhielten. 

Partners Blick (c) JWB / JvHS ( Leica M6-Foto)

Den Einstieg in die digitale Fotografie verpasste Leica gegenüber den Wettbewerbern ein weiteres Mal wie schon bei den verspätet entwickelten Spiegelreflex-Reflex-Modellen der Leicaflex-Modellreihe. So kam erst 2006 mit der Leica M8 das erste digitale M-Modell  auf den Markt!

Wie der Fortschritt in diesem Segment sich bei Leica entwickelte, das lässt sich im Beitrag „Leica Zeitreise durch ein Jahrhundert“ verfolgen.

Die Leica Camera AG stellt zum Ende des Jahres 2025 mit einer gelungene Mischung aus Firmen-Zeitgeschichte und technischem Fortschritt nicht nur einen unterhaltsamen Einblick in die letzten 100 Jahre von der Leica I (1924) bis zur digitalen Leica M11 dar, sondern verknüpft gesellschaftlich-politische Zeit- und Kulturgeschichte des gleichen Zeitraums miteinander und ermöglicht einen lehrreichen Einblick in die letzten 100 Jahre mit ihrem Beitrag: Eine „Leica Zeitreise durch ein Jahrhundert“ ! Ein vergnüglicher Blick in die menschliche Geschichte ,mit dem Fokus auf Fotografie und ein positiver Rückblick in das Jahr 2025. 

Zum Neuen Jahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Wilhelm Busch

In diesem Sinne: Rückwärts die Geschichte analysieren und vorwärts mit diesen Erkenntnissen das Jahr gestalten! Dann wird´s auch was mit der wehrhaften Demokratie und mit der Abwehr der Anti-Demokraten der AfD!

Version vom 01.01.2026 /17:25 Uhr nach Korrektur und Umformulierungen zu besseren Verständlichkeit / Ergänzungen Schraubleica-Varianten/ M-Leica–Varianten) 

27. Dezember 2025
von JvHS
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Gestaltung ohne ideologische Gesinnungs-Mentalität – Ästhetik der Natur und Landschaft

Copyright – JWB / JvHS

„Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.“ – Oscar Wild 

„Die Aufgabe des Künstlers ist zu erfinden, kreativ zu gestalten, Anregungen und neue Wahrnehmungen zu ermöglichen, nicht aber das willkürlich und temporär Bestehende aufzuzeichnen und in Plastiken oder Steinmetz-Arbeiten als Stadtmöbel  zu verteilen und die Vielfältigkeit der Ästhetik und Kunst verkümmern zu lassen.“  

„Das Leben zerstört durch seine zeitgeistige Realität und eindimensionale Abbildung immer nur die Existenz und die Essenz des  Gegenstandes der Kunst.“

Die platte Wiedergabe des Lebens, den Realismus der Despotie wiederzugeben ist also nicht die Aufgabe des kreativen Künstlers. Wer dieser Maxime folgt oder engstirnig verordnet, lässt durch die Brutalo- und Gesinnungs-Ethik despotischer Systeme á la Hitler- und Stalin-Staatsterror Kunst verkümmern und in propagandistischer Haft nehmend verelenden. Diese endet nicht selten in den ideologischen Skulpturen und pseudo-heroischen Darstellungen der System-Anführer! 

Die Eindimensionalität des egomanischen Tyrannen zeigt sich in seinem Gespür für die Ausnutzung einer Situation, das plakative Abbild – selbst herbeiführend – zur ikonografischen Botschaft zu gestalten mit dem Inhalt: „Seht her, ich bin unverwundbar, von den „Göttern“ beschützt, ich bin euer Beherrscher!“ 

Der „Dorian Gray“ der MAGA-Despoten- und Dekret-Republik 

 

Attentat auf den EX-Präsidenten Donald Trump – Vorgang und Geste des Erschreckens

Trump – exemplarisches Beispiel für die Gefährdung des inneren Friedens und der US-Demokratie?

Blickfang2

Blickfang

Version vom 28.12.2025 / 10:30 Uhr (Korrekturen und erläuternde Ergänzungen)

26. Dezember 2025
von JvHS
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Zwischen Geschichte und Erinnerung – Freiheit und Menschenwürde in Zeiten der Willkür und Tyrannei

„Denn es gibt keine Freiheit, wenn sie nicht vom Staat geschützt wird; und umgekehrt: nur ein Staat, der von freien Bürgern überwacht wird, kann diesen überhaupt ein vernünftiges Ausmaß an Sicherheit gewähren.“  Karl Popper (Foto: Copyright JWB / JvHS)

Zitat: „Was wäre, wenn das Gegenteil von Vergessen nicht das Erinnern, sondern die Gerechtigkeit ist?“ Yosef Hayim Yerushalmi (jüdisch-amerikanischer Historiker)

Geschichte ist etwas anderes als Erinnerung! Geschichte vermittelt faktisches Wissen und Erkenntnisse über die Vergangenheit.

Erinnerung bedeutet immer, dass Eingriffe erfolgen in das persönliche oder kulturelle Gedächtnis! Durch emotionale Ereignisse werden Erinnerungen eingebrannt und gespeichert und haben Auswirkungen auf Denken und Handeln. Sie wirken bestimmend für Gegenwart und Zukunft der Betroffenen – sowohl auf der Opfer- wie Täterseite. (Juden, die den Holocaust überlebt haben, sind für die Dauer ihres Lebens gezeichnet von den ihnen zugefügten Leiden durch Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Menschen, die Opfer von Kriegen, Verbrechen durch Menschenfeinde, aber auch von Auswirkungen ausbeuterischer Wirtschaftsverhältnisse oder durch physische und psychische Gewalt in Familie und Gesellschaft sind, erleiden Traumata, die die Gegenwart und Zukunft ihres Lebens massiv beeinflussen bis in die nachfolgenden Generationen!)  

Geschichte gibt Vergangenes als erforschtes, verortetes und kategorisiertes Wissen wider unter Berücksichtigung der so bedingenden Quellen. (Es ist oft nur die Sichtweite der Herrschenden widergegeben, weil sie aufgeschrieben und festgehalten wurde. Selten jedoch finden sich Belege, die den Alltag aus der Sicht der Untergegebenen beschreiben!).

Auch aktuell wird für die Person Donald Trump wieder bewiesen, dass die Machtinhaber alles daran setzen, Quellen zu verschleiern, zu vernichten oder umzudeuten, so dass möglichst nur die für sie zuträglichen Erzählungen übrig bleiben sollen! Dabei wird nicht an Lügen gespart, jedoch gleichzeitig jeder bedroht, der Transparenz und Aufklärung verlangt oder herbeiführt!

Die Forderung nach: „Erinnert euch!“ bedeutet vor allem, dass nie vergessen wird, was in der Vergangenheit erfolgte und daraus abgeleitet werden kann. Alle Menschen haben Verantwortung und können dieser nur gerecht werden, wenn der Gerechtigkeit Raum eingeräumt wird. Verbunden damit ist, dass Ungerechtigkeit zukünftig vermieden werden soll.

Wiedergutmachung ist eine notwendige Voraussetzung, um Verantwortung zu übernehmen für das Gelingen des friedlich miteinander auskommenden Zusammenlebens. Leider widerspricht das Verhalten in der Politik zurzeit dieser Forderung, weil die Schadensverursacher – von Jens Spahn (Maskenskandal in Mrd.-Höhe), über Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer (Maut-Vergehen und Schaden in Millionenhöhe für Deutschland) – durch dubiose Ausschüsse und ihre Beschlüsse – sich ihrer Verantwortung und Wiedergutmachung entziehen können! Gedeckt wird dieses Vorgehen durch Gesinnungsgenossen.

Die radikale Alternative zum Vergessen ist neben der Verantwortungsübernahme und der Wiedergutmachung die Forderung: Frieden zu schaffen oder wiederherzustellen. Die Umsetzung der idealen Vorstellung des „Ewigen Friedens“ von Immanuel Kant wird somit auch als „Ursprung menschlicher Beziehungen, menschenfreundlicher Politik und der Menschenrechte“ gesehen! Das Erinnern wird erst positiv wirksam, wenn unbeirrbares Engagement für den Frieden Bestandteil des Erinnerungsprozesses wird.  

 Immanuel Kants Schrift: „Zum ewigen Frieden“.

Zitat: „Die Präliminarartikel stellen Bedingungen dar, die erfüllt sein sollten, damit Frieden zwischen Staaten dauerhaft und nachhaltig möglich ist. Sie sind als Verbotsartikel formuliert, die das Handeln der Staaten im Interesse des Friedens einschränken. Kant erläutert, dass die Präliminarartikel 1, 5 und 6 strikte und absolute Voraussetzungen eines dauerhaften Friedens sind, während Artikel 2, 3 und 4 regulativ seien, deren Umsetzung und Einhaltung also erst mit dem Friedensschluss erfolgen muss und eine Verzögerung (etwa durch Abrüstung, Entlassung abhängiger Staaten in Autonomie mit bloßer Personalunion bei eigener Gesetzgebung und Rechtsprechung, Rückzahlung von Anleihen) oder sogar durch einen Bestandschutz eingeschränkt sind. Immanuel Kant: AA VIII, 347[4]

  1. „Es soll kein Friedensschluss für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Kriege gemacht worden.“
  2. „Es soll kein für sich bestehender Staat (klein oder groß, das gilt hier gleichviel) von einem anderen Staate durch Erbung, Tausch, Kauf oder Schenkung erworben werden können.“
  3. „Stehende Heere (miles perpetuus) sollen mit der Zeit ganz aufhören.“ 
  4. „Es sollen keine Staatsschulden in Beziehung auf äußere Staatshändel gemacht werden.“
  5. „Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen.“ 
  6. „Es soll sich kein Staat im Kriege mit einem andern solche Feindseligkeiten erlauben, welche das wechselseitige Zutrauen im künftigen Frieden unmöglich machen müssen: als da sind, Anstellung der Meuchelmörder (percussores), Giftmischer (venefici), Brechung der Kapitulation, Anstiftung des Verrats (perduellio) in dem bekriegten Staat etc.“ Zitatende 

Frieden zu schaffen, bedeutet eben nicht, durch ein „Dealer-Verhalten“ á la Donald Trump und Kumpane Frieden schließen zu können. Denn, Trumps „Dealer-Charakter“-Ansatz erweist sich nur  als Pseudo-Friedensschaffung, die letztlich nur unter der Maxime steht, wie wird der größtmögliche Profit für  MAGA-USA und Trump möglich sein!  Die schändlichen Zugeständnisse an den Kriegsverbrecher Putin und Russland zeigt so erst ihre wahre Bedeutung. Sie stellen zudem einen Angriff auf die Menschenwürde dar. Diese Staaten, von zweifelhaften und willkürlich agierenden Subjekten geführt, schützen ihre Bürger und Staatsangehörige nicht. Die Menschen dort müssen verstehen, dass sie sich vor solchen Subjekten á la Trump, Orban, Erdogan und Putin – die ihre Demokratien zu vergiftete und abdriftende Staaten umbauen –  selber schützen müssen!

Denn es ist für jeden Menschen sichtbar, dass diese Personen mit Affinität zu Tyrannei und Diktatur Systeme aufbauen, in denen Rechtsstaatlichkeit, Menschen- und Völkerrecht als Grundrechte verachtet, missachtet und abgebaut werden. Parteien, die gleiche Ziele haben, sind in immer mehr EU-Staaten auf den Weg, sich demokratisch wählen zu lassen und danach den Abbau der Demokratie voranzutreiben. Dazu gehören in Deutschland die AfD und ähnliche anti-demokratische Parteien in Europa.

 Nur dort, wo Menschenwürde, Grundrechte und Friedenswillen geschützt werden, ist eine menschengerechte Zukunft möglich. 

Ergänzung vom 27.12.2025

Andreas Voßkuhle  – ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts – äußert sich im Interview mit der Zeitung „Tagesspiegel – Berlin“ zur Gefährdung der Demokratien in Europa, den USA und in Deutschland (hinsichtlich der Wahl der AfD!).

Version vom 27.12,2025 / 10:50 Uhr  (Ergänzungen und Korrekturen/ Interview des ehemaligen Präsidenten  des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle) 

Der 28-Punkte-Pseudo- Friedensplan als Monopoly-Traum der Trump-USA

Zum ewigen Frieden – Immanuel Kant benennt Staatsbürgerrecht, Völkerrecht und Menschenrechte als Voraussetzung

Ecce homo und Kants „Zum ewigen Frieden“ – oder Golgatha kann jederzeit überall sein

Appell an die Herren Diktatoren, Angriffskriegsführer und Menschenvernichter! Terror bleibt Terror!

Ein Angriffskrieg kann niemals legitimiert werden – UN-Charta und Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“

 

24. Dezember 2025
von JvHS
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Zwischen Besinnlichkeit und Besinnung statt Gesinnung – Frohe Festtage und die Rückkehr der Menschenwürde in 2026

Copyright JWB (JvHS) 

„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht…“ formulierte einst Joachim Ringelnatz. 

Mögen alle Leser an den Feiertagen die Augenblicke von Ruhe, Zufriedenheit und Gemeinsamkeit in Freude genießen, und nicht in Situationen geraten, die Menschen ihre Besinnung rauben könnten. 

Das Fehlen von Farbe und die Reduktion auf Grautöne ist der Realität des zu Ende gehenden Jahres geschuldet. Es war nicht alles bunt, sondern Trauertöne begleiteten uns bei vielen Ereignissen im Jahr 2025. Möge uns allen das Neue Jahr 2026 mehr Vernunft und Friedensfähigkeit bringen, so dass das Leben in Freiheit, Selbstbestimmtheit und allseits gelebter Menschenwürde jederzeit und überall möglich wird. Wir haben gemeinsam dafür die Verantwortung!

Ein Blick in das Licht brennender  Kerzen hilft, jedes schlechte Gefühl zu vergessen.

Ich will weder meine Freiheit gegen Mitleid oder korrupter Angebote hergeben noch meine Menschenwürde verkaufen. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: die Umsetzung der Menschenrechte ist meine Vorstellung von Freiheit. Und niemand von denen, die Macht ausüben, haben ein Recht, die Freiheit der Menschen einzuschränken. Das alles dürfte gemeint sein, wenn Menschen formulieren: Wir sind freie Menschen, keine Sklaven, kein Kostenfaktor und keine Verfügungsmasse.

In diesem Sinne: frohe Festtage und Mut zur Verteidigung der freien Gesellschaft in Demokratie als Vorsatz für das Jahr 2026!

Version vom 25.12.2025 / 08:55 Uhr 

 

 

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