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„Hallelujah“: Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied!

Der einführende Text zum Arte-Beitrag „Hallelujah“: Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied!  (*)

Am 21. September 2024 wäre Leonard Cohen 90 Jahre alt geworden. Der Film beleuchtet das musikalische Leben des Singer-Songwriters anhand seines Liedes „Hallelujah“ und beschreibt das wechselvolle Leben eines Menschen, der als Philosoph und Poet, als Suchender und Fragender, als „Womanizer“ und Mönch seinen Weg gegangen ist.

Der Film zeichnet von Leonard Cohen das Bild einer vielseitigen Persönlichkeit. Am 21. September 2024 wäre er 90 Jahre alt geworden. Als Songwriter gelang Cohen mit „Hallelujah“ ein Song für die Ewigkeit. Cohen verband viele Jahre spiritueller Sinnsuche, bevor er nach mindestens 150 Versen endlich mit seinem „Opus Magnum“ zufrieden war. Doch entschied sein Hauslabel Columbia Records, die LP in Amerika nicht zu veröffentlichen. Die Entscheidung stürzte Cohen  zunächst in eine tiefe Schaffenskrise! Der Song entpuppte sich jedoch später als der Beginn seiner unerwarteten Songwriter-Karriere.

Sein Song war nicht mehr aufzuhalten und schaffte es mit Hilfe von Coverversionen von John Cale, Bob Dylan und Jeff Buckley bis auf Platz eins der Charts. Als im Film „Shrek“ eine ganz eigene Version des Songs auftauchte, war dessen Erfolg nicht mehr zu bremsen. 

Mit einer großen Fülle von bisher unveröffentlichtem Archiv- und Interviewmaterial zeichnen die amerikanischen Regisseure Dayna Goldfine und Dan Geller ein vielschichtiges Porträt des Schöpfers des weltberühmten Songs.

„Hallelujah: Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied“ verbindet zahlreiche Konzertausschnitte, vom Beginn seiner Karriere bis hin zu seinem letzten Auftritt, mit Interviews seiner Wegbegleiter. Zu Wort kommen seine langjährige Partnerin Dominique Isserman, sein Produzent John Lissauer und der Rabbi Mordecai Finley. Leonard Cohen selbst reflektiert über seinen Schaffensprozess, seine Sinnkrisen und die Faszination des Spirituellen.  (Quelle: Arte-TV)

Inzwischen gilt Leonard Cohens „Hallelujah“ als Hymne, die generationenübergreifend die Menschen berührt. Die verbindende Wirkung des Songs wird seine auslösende positive Emotionen nicht verlieren. Die Gefahr für diesen Song liegt darin, dass die Nutzung des Songs für jede banale und oberflächliche Gelegenheit missbraucht wird.

Doch dürfte auch eine weitere Gefahr für Leonard Cohen selber besonders darin bestanden haben, in dem auf die Protagonisten aus dem Umfeld von Pop, Rock`n`Roll und des freien Liebesleben der 60ziger und 70ziger Jahre verwiesen wird, die seinen Weg in der „Magie verströmenden Zeit“ auf der griechischen Insel „Hydra“  kreuzten. Zwei Songs über Marianne und Suzanne resultieren aus dieser Zeit. Wie so oft wird aus der Rückblende auf eine Lebens-Episode eine verklärende Erinnerung fabriziert! Da ist Cohen allenfalls unterscheidbar, dass er als Songwriter die Erinnerung poetisch in Zeilen gegossen hat: “ I have tried in my way to be free.“

Ergänzung vom 08.11.2026

Zum 10. Todestag von Leonard Cohen sind die Arte-Dokumentationen zu Cohen eine Möglichkeit, ein wenig in Cohens Songs zu schwelgen.

„Hallelujah“: Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied!

Leonard Cohen – live in London

 

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