Blick auf die Welt

Sehen und Erkennen / Bildsprache – Wortsprache

Ein jedes Leben ehren und gestalten (lassen)! Es war einmal in Schweden… ein Feuer!

Willst Du das Leben unbedingt verstehen,
Dann gestalte bewusst, besonnen und auch fest.
Lass niemals nur den Tag geschehen.
Halt inne und bleib manchmal stehen,
vergiss jedoch nicht das Weitergehen!
Denn Verstehen Dir Einsicht schenken lässt.   (JWB

Es war einmal ein Leben, eingebunden in die Natur in Schweden. Anhaltend die – wie mit Puderzucker eingehüllte – Einsamkeit, und dennoch jederzeit leicht zu ertragen, weil das Licht – erhabend wirkend – jede Schmerzlichkeit umschmeichelnd linderte.

Und so fiel es leicht, das Leben zu gestalten und zu feiern!

Was auch geschehen mag – gib´ niemals auf!  Das Leben wird trotz Blitzschlag weitergehen. Natur-Ereignisse verändern das Leben in Raum und Zeit. Mut und Gestaltungskraft lassen das nachfolgende Leben gelingend gestalten!

Es war einmal I ….  so fangen meistens Märchen an!

Es war einmal… diesen Anfang lieben Kinder und er ist das Signal fürs Vorlesen und Zuhören, wenn die Großeltern/Eltern am Abend Märchen erzählen. Die Länge der Andersen Märchen ist für das Vorlesen am Abend geeignet, weil kurz genug, um bis zur Schlafenszeit erzählt zu werden.

Die Dramaturgie der Märchen ist – zumindest bestimmten Jahrgängen unter uns – noch bekannt. Die Helden bekämpfen die Bösen, am Ende steht das Happyend; es wird geheiratet, Kinder bereichern das Familienleben, die gefundenen Schätze lassen auf eine Versorgung im Alter hoffen, ohne den Rentenbeginn auf das 67. Lebensjahr oder darüber hinaus hochzuschrauben.

Kurz gesagt, dem o.g. Anfangssignal gesellt sich ein Endsignal zu: und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Es war einmal II … (Wiedereinstellung eines Textes aus 2010)

Es war einmal ein „Kronortorp“, auch um sein Überleben kämpften Alltagshelden, leider stand aber schon nach kurzer Zeit fest:
es ist gestorben und überlebte nicht! 

Ein Haus stand in Flammen. Der Blitz war eingeschlagen!“ – lautete die Titelzeile der Zeitung!

Vor mehr als 16 Jahren, am 10. August 2009 erreicht mich ein Anruf von meinem besten Freund in Schweden, einer meiner Heimatorte. „ Johannes, hej, hur mar du ?“ –“ Johannes, wie geht es dir?“ Es folgen 1-2 Minuten fröhlicher Antwort meinerseits, bis mein Freund Jan aus Schweden mich unterbricht: „Ursäkta, men jag ringer för att berätta att ditt hus har brunnit ner“. – „Sorry, ich telefoniere, weil dein Haus niedergebrannt ist.“

Kein Happy-End – aber das Ende eines persönlichen Märchens. Und die Welt drehte sich weiter.

 

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