Blick auf die Welt

Sehen und Erkennen / Bildsprache – Wortsprache

Vom BAP-Bashing als Ersatz für Diskurse? Angriff auf die offene Gesellschaft durch immer mehr neue Feinde

Während der Blogbetreiber Lars Hartmann – Pseudonym: Bersarin – seine Kampagnen affine Meinung zur Israel-Verteidigung verbreitet und moralinartig auflistet, wer alles in bigotter Art die Hamas-Verbrechen vom 07. Oktober 2023 nicht in gleicher emphatischer Weise verurteilt wie er selbst, taucht nun auf seiner Liste der von ihm abgestraften Musiker die Band BAP um Wolfgang Niedecken auf!

Sobald in seiner Timeline ein zufälliger Hinweis auf eine andere Einschätzung und Wertung zur Verdammung der Hamas-Verbrechen offenbart wird, beginnt das Abwatschen der Musiker, Künstler und Literaten in einer sprachlich vernichtenden Art und Weise, die den Eindruck hinterlässt, dass sie sich der gleichen radikal-extremistischen Weise bedient, wie dies bei allen fundamentalistischen Gesinnungen zu finden ist.

Als Beispiel dient Lars Hartmann Blogbeitrag: „Warum Wolfgang Niedeckens Song „Kristallnaach“ ein Machwerk ist!“. Das Pamphlet zur Band BAP des selbsternannten „letzten der Konservativen Kritischen Theoretiker (KKT)“ bedient sich einer Sprache, die den schmalen Grat des rhetorisch eloquenten Konservativen Kritischen Theoretikers kaum noch konsequent abgrenzt zum populistisch engstirnigen Werte-Konservativen hayek´scher neoliberalistischer Provenienz, wie er verortet ist im Journalismus „Die Welt“ und seines bisherigen Herausgebers Ulf Poschardt.

Wenn allerdings das BAP-Pamphlet das exemplarisch inhaltliche Beispiel für den essenziellen Teil des „Konservativen“ eines Kritischen Theoretikers darstellt, dann ist weder die „Selbstverortung“ ernst zu nehmen, noch muss BAP diesen Hartmann Beitrag ernst nehmen. Denn was juckt es die Glaubwürdigkeit des BAP- Universums, wenn es von konservativ neoliberalistisch Verorteten  angerempelt wird.

Der Autor dieses Beitrages ist kein BAP-Fan, noch ist das Wirken dieser Musiker zum Überleben in heutigen Zeiten notwendig. Dieser Text ist entstanden, weil der Angriff auf die offene und freie Gesellschaft von vielen Seiten immer mehr um sich greift. Auch von bisher nicht  erwartbaren Seiten!

Version vom 11.08.2026 / 12:04 Uhr

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