
Die Ausrichtung des Lebens auf das System „Börse, Vermögensanlage, Dividenden“ ignoriert und verhindert Überlebens wichtige Veränderungen, die schnell erfolgen müssen angesichts der exponentiell wachsenden Erwärmung und Überhitzung der Meere, dem Austrocknen der Flüsse, Seen und Böden und der großen globalen Gefahren ausbleibender Ernten.
Stattdessen agieren Finanzwirtschaften und Vermögensverwaltungen weiterhin an der Vermehrung der Vermögen weniger Profiteure, sichernd und gestützt durch die Klientelpolitik wirtschaftsnaher Parteien. Das System des Finanzkapitalismus muss auf Teufel komm raus erhalten bleiben.
Überlebensnotwendige Sicherung alter Erkenntnisse, Erfahrungen und des Wissens, welche Pflanzen mit der zunehmenden Trockenheit bestens zurechtkommen, erfolgt nicht. Am Beispiel des Tomatenanbaus einer alten Sorte, die ohne Bewässerung Erträge dieses Lebensmittels sichert, wird von den Konzernen wie BASF, Bayer etc. eher nicht verfolgt, weil bei den bisherigen Züchtungen mehr Wert auf Transportfähigkeit und Aussehen gelegt wurde, als auf die Fähigkeit mit trockenen Böden oder ohne Bewässerung wachsen und Erträge bringen zu können.
Im Beitrag des HR „Griechische Trauminseln“ (siehe ab 29:00 min) wird eine alte Tomatensorte vorgestellt, die ohne Bewässerung auskommt und dennoch saftige Früchte produziert. Diese Sorte hat die Fähigkeit, nach Aussaat eine Wurzel solange in die Tiefe wachsen zu lassen, bis sie auf Grundwasser stößt.
Solches Wissen um Überlebensfähigkeit ist Allgemeingut, das staatlich als Gemeingut gesichert werden muss. Um dieses Lebensmittel in die Verfügbarkeit aller zu überführen. Die bisherigen Verfahrensweisen waren, diese Fähigkeit zur Gewinnsteigerung über Patentsicherung in die Verwertbarkeit einer Aktiengesellschaft zu transportieren, um so das System zur Steigerung von Vermögen zu sichern.
Nur wenn ein Umdenken erfolgt, dass wertvolles Wissen rechtlich zum Gemeingut erklärt wird, und nicht privatrechtlich zur Vermögenssteigerung genutzt wird, dann kann den lebensgefährlichen Veränderungen durch Klimawandel begegnet werden.
Das gleiche Veränderungsprinzip muss auch für die Wasserversorgung weltweit gelten. Wasser ist ein Gemeingut und über die Verwendung dürfen nicht alleine private Unternehmen bestimmen, die ihre KI-Träume zu Lasten der überwiegenden Mehrheit rücksichtslos umsetzen können. Begleitet von politischem Bütteltum in Form willfähriger Politiker, die ihre Kernaufgabe, temporär die Interessen der gesamten Bevölkerung zu vertreten, ignorieren!
Denn Geld, Gold und Aktien können weder gegessen, noch getrunken werden!