
Bargeldverbote und Verfügungseinschränkungen entmündigen die Menschen – ein Thema, das schon lange im
Diskurs steht!
Auf diesem Blog ist zum Thema Bargeld und Bargeldabschaffungs-Kampagnen mehrmals Stellung bezogen worden.
Ein weiterer Beitrag verweist auf die Programm-Beschwerde an das ZDF, in dem der Sendebeitrag „Wie Angst vor einer Bargeld-Abschaffung geschürt wird“ vom 13.02.2026 gegen die ZDF-Programmrichtlinien verstoßen habe. Der Text nutze stellenweise ein diffamierendes Vokabular, das in Angeboten öffentlich-rechtlicher Sender nichts zu suchen habe. Fakten sind nüchtern, sachlich und wertungsfrei zu überprüfen. Der Beitrag ergreife einseitig Partei für die Politik der Bundesregierung. Die Aussagen … würden ebenso wenig hinterfragt wie das Urteil namentlich ungenannter „Experten“, das die EU-Pläne zur Beschränkung des Bargelds unterfüttern solle.
Zitat:
„Ein digitaler Euro kann die Zahlungsmittelpräferenzen von Wirtschaft und Bevölkerung verändern. Netzwerkeffekte beschleunigen dann den Rückgang des Bargelds. Im Klartext heißt das: Eine sinkende Akzeptanz von Bargeld reduziert erst seine Nutzung und anschließend seine Verfügbarkeit, was wiederum die Akzeptanz beeinträchtigt. Mit solchen „Netzwerkeffekten“ kalkuliert nicht irgendjemand, sondern Mitarbeiter der EU-Kommission in einem Aufsatz über „ökonomische Konsequenzen von digitalen Zentralbankwährungen“.
„Die Aussagen der Koalitionsparteien zum Bargeld werden ebenso wenig hinterfragt wie das Urteil namentlich ungenannter „Experten“, das die EU-Pläne zur Beschränkung des Bargelds unterfüttern soll.
Auf der anderen Seite jedoch heißt es in dem Beitrag, „Kritiker von digitalen Bezahlmodellen“ würden teils „Eigeninteressen“ verfolgen und mit „betrügerischen Geschäftsmodellen“ arbeiten. Die AntiBargeld-Kampagnen aus dem Finanzsektor dagegen fallen gänzlich unter den Tisch.“
„Dass es seriöse Warnungen vor einer weitgehenden Abschaffung des Bargelds gibt und wie sie begründet werden, erfährt das Publikum nicht. Im Endeffekt stehen alle Menschen, die vor dem Wegfall des Bargelds warnen und sich für seinen Schutz einsetzen, unter Generalverdacht.“
Zitatende
In der Programm-Beschwerde an den ZDF-Intendanten Norbert Himmler kommen die Autoren zur Schlussfolgerung: Obwohl die Bundesregierung folgenden Koalitionsbeschluss festschrieb, handelt sie eher nicht zum Erhalt dieser Vereinbarung!
Zitat: „Bundesregierung hält weiter am Bargeld fest[:] Die EZB, die Deutsche Bundesbank und auch die Bundesregierung bekennen sich weiterhin zum Bargeld. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag heißt es etwa: ‚Wir stellen sicher, dass jeder weiterhin selbst entscheiden kann, wie er bei Geschäften des Alltags bezahlt. Das Bargeld als gängige Zahlungsform erhalten wir.“ Zitatende
Dem Abbau der Bargeld-Infrastruktur (es gibt immer weniger Bargeld-Automaten; die Zulieferung von Bargeld an die Banken wird reduziert) wird nichts entgegengesetzt, obwohl das Bundesbankgesetz folgendes vorsieht:
Zitat: „Das Bundesbankgesetz hält weiterhin klar fest: ‚Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“ Zitatende
Was geantwortet wird und wie auf die ZDF-Programmbeschwerde reagiert wird, darauf sollte die Menschen in diesem Land besonders achten!