Blick auf die Welt

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Wenn Monopolist (FIFA) auf Autokratie (USA) trifft – oder Egomanen (Infantino – FIFA) und (Trump-USA) ignorieren Regeln

Die FIFA ist ein Monopolist, der auf der Rechtsbasis eines Vereins (Schweiz/Vereinsrecht) wie ein globaler Konzern Mrd. Umsätze und Gewinne generiert und an dessen Spitze ein Egomane steht. Das Monopol besteht darin, dass sie alle Fäden der Sportart „Fußball/Soccer“ in der Hand hat. Sie bestimmt die Regeln für den Ablauf des Spiels, setzt Regeln für die Bestrafung fest, legt die WM und Austragungsorte fest; hat Mrd. an Mittel zur Verfügung, die vor allem zur Durchsetzung der Absichten des Präsidenten der FIFA – aktuell Gianni Infantino – dienen und den Machterhalt durch Wiederwahl garantieren sollen.

Kurz: an der Spitze eines Vereins, der auf alle darunter stehenden Organisationen (UEFA, DFB) Einfluss nimmt, hat sich eine skrupellose Machtkonzentration entwickelt, weil Legislative, Exekutive und Judikative im Einflussbereich des Präsidenten liegen!

Der Missbrauch dieser Machtkonzentration hat schon Tradition. Skandale um Infantinos Vorgänger im Amt des Präsidenten, Sepp Blatter, setzen sich auch in dem aktuellen Präsidenten fort!

Die FIFA stand wiederholt in der Kritik. Berichte von Investigativ-Journalisten brachten die FIFA-Führung mit Korruption, Bestechung und Wahlmanipulation in Verbindung. Strafverfolgungsbehörden in der Schweiz und den Vereinigten Staaten ermitteln strafrechtlich gegen ehemalige und aktuelle hohe Funktionäre. Die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 an Russland bzw. Katar wurde in diesem Zusammenhang von Fußballfans kritisiert. (Quelle: Wikipedia)

Ein neuer Skandal hat sich am Montag, 06. Juli 2026 gezeigt. Der US-Präsident Donald Trump – der andere Egomane im Skandal, der ebenfalls gerne Verfassung und gesetzliche Regelungen missachtet respektive mit Dekreten die verfassungsmäßigen Gesetzgebungsrechte der Legislative umgeht – hat sich an Gianni Infantino (FIFA) gewandt, um die Sperre eines US-amerikanischen Fußballspielers aufzuheben und diesen Spieler für das KO-Spiel gegen Belgien wieder mitspielen zu lassen. Dieser „Bitte“ des Donald Trump wurde entsprochen.

Die unabhängige Journalismus-Kooperative „Krautreporter“ berichtet dazu wie folgt:

Nach einem Anruf des US-Präsidenten Donald Trump beim FIFA-Präsidenten hatte sie die Strafe für den Rot gesperrten US-Spieler Folarin Balogun aufgeschoben. Balogun musste nach einem Foul in der Partie gegen Bosnien-Herzegowina das Spiel verlassen. Mindeststrafe für ihn: ein Spiel Sperre, so steht es sogar in den Regeln der FIFA zur WM. Dann forderte Trump, die Rote Karte zu überprüfen. Daraufhin nutzte die FIFA einen obskuren Paragrafen ihrer Disziplinarordnung, um die Strafe „auf Bewährung“ auszusetzen. Balogun konnte spielen. Das gab es so noch nie. Bislang galt: Rot ist Rot, eine Sperre muss folgen 

Der Protest gegen diese Entscheidung und das „korruptionsaffine Geschmäckle“ des Skandals durch zwei egomanische „Dealer-Seelen“ ging in der Presse rund um die Welt.

So schreibt die FAZ in ihrer Berichterstattung:

„Das, was folgen muss, sollte schnell besprochen sein. Die UEFA, und damit auch der DFB, müssten statt Aufklärung die Absetzung des FIFA-Präsidenten fordern. Er hat den Eindruck der Einflussnahme erweckt. Der Schaden, der dadurch entstanden ist, ist nicht mehr zu reparieren und wird in dieser WM-Woche immer sichtbarer.“ 

Die Absetzung des Gianni Infantino als FIFA-Präsident ist die eine denkbare Vorgehensweise. Die weitaus sinnvollere ist Anwendung des Monopol-Strafgesetzes gegen die im „Kleid“ eines Vereines als Mrd.-Konzern agierenden Monopolisten zu nutzen ist die allem Anschein effektivere Vorgehensweise.

Welche Aussichten die Reform der FIFA haben könnte, damit setzt sich der Krautreporter-Artikel „Die FIFA ist korrupt“ auseinander.

Donald Trump hat seinen nächsten Auftritt beim NATO-Gipfel-Treffen in der Türkei. Auch dort trifft er mit Erdogan auf einen weiteren a-demokratischen Egomanen. Trump wird auch hier als Dealer-Poltergeist auftreten und seine Erpressungen als Methoden der Durchsetzung seiner Ideen anwenden. Eine seiner Forderungen ist die schon bekannte Absicht Grönland zu okkupieren! Dabei ist es ihm egal, ob er gegen Recht und Regeln verstoßen wird. Ob die anderen NATO-Mitglieder ihm die Stirn bieten werden, ist weiterhin fraglich. Die Eigeninteressen der Teilnehmer sind allem Anschein nach den Netzwerkinteressen der Investoren und Börsen notierten Einflussnehmer unterworfen. Mal sehen, welche Ergebnisse dieser Gipfel zeitigen wird.

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